Am Aschermittwoch ist alles vorbei!

Vor allem für eingefleischte Karnevalisten ist das das Motto und heißt: Bis zur Nubbel-Verbrennung am Karnevalsdienstag muss noch einmal alles gegeben werden! Der Aschermittwoch ist dann das Ende der fünften Jahreszeit, am Aschermittwoch ist alles vorbei!

Mit dem Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit

Der Aschermittwoch ist aber auch Anfang, nämlich Beginn der Fastenzeit. Die Fastenzeit erstreckt sich über 40 Tage bis Ostern, sie gilt für Christen als die Vorbereitungszeit auf das Hochfest der Auferstehung Jesu von den Toten am Ostersonntag. Eigentlich sind es von Aschermittwoch bis Ostersonntag mehr als 40 Tage, die Sonntage sind aber von der Zählung ausgenommen. Da in christlichen Gemeinden an jedem Sonntag – auch in der Fastenzeit – die Auferstehung gefeiert wird, können die Sonntage keine Fastentage sein und sind ausgenommen. Ferner endet das vorösterliche Fasten eigentlich am Gründonnerstag, bis dahin wären es dann rund 40 Tage, da sich aber das Osterfasten von Karfreitag bis Ostersamstag direkt anschließt, kann man von einer Fastenzeit tatsächlich von Aschermittwoch bis Ostersonntag sprechen.

Wie geht „Fasten“?

Und was bedeutet „Fasten“? Traditionell schrieb die katholische Kirche für die Fastenzeit nicht irgendein beliebiges Opfer vor, sondern explizit den Verzicht auf Nahrung, insbesondere auf den Verzehr von Fleisch und üppigen Mahlzeiten. Wer auch heute im kirchlichen Sinn streng fasten möchte, sollte sich auf eine einfache und sättigende Mahlzeit am Tag und kleine Stärkungen zwischendurch beschränken. Als Hauptmahlzeit bieten sich fleischlose Eintöpfe und Suppen an sowie einfache Gemüsegerichte, als Zwischenmahlzeit empfehlen wir eine Scheibe Brot und Obst. Hauptgetränk in der Fastenzeit ist natürlich Wasser, sättigende Obst- und Gemüsesäfte oder -brühen können die ein oder andere Zwischenmahlzeit ersetzen. Auf Alkohol und reizende Getränke wie starker Kaffee sollte verzichtet werden, schon um den Körper nicht zu sehr zu belasten.

Neuzeitliches Fasten

Die Fastenzeit bedeutet für viele Christen aber mittlerweile auch, bewusst auf etwas zu verzichten, was sonst für sie im Alltag essentiell ist. Angefangen mit dem „Schokoladen-Fasten“ (was ja noch Nahrung ist) sind mittlerweile mit „Fernseh-Fasten“, „Handy-Fasten“ und „Online-Fasten“ bis hin zum „Shopping-Fasten“ fast alle Lebensbereiche abgedeckt, in denen wir suchtähnliches Verhalten oder schlechte Eigenschaften an uns feststellen. Aber Vorsicht! Fasten macht nur Sinn, wenn man sich durch den Verzicht, durch die Abkehr von etwas auch gleichzeitig zu etwas anderem hinwendet. So wie der streng gläubige Mensch seinen Körper reinigt durch den Verzicht auf schwere, belastende Nahrung, um sich dadurch gestärkt mehr dem Gebet und der Vorbereitung auf das Osterfest widmen zu können, so sollten auch Sie beim „Fernseh-Fasten“ zum Beispiel das abendliche Fernsehgramm gegen die Lektüre von Büchern ersetzen oder beim „Handy“- oder „Online-Fasten“ statt dem Chat vielleicht mal wieder die direkte Diskussion suchen.

Wir als Caterer sind auch Ernährungsberater

Nun sind wir als Caterer sicherlich mehr beim klassischen Fasten, also bei der Ernährung, Ihr kompetenter Ansprechpartner. Vegetarische und vegane Küche sind bei uns schon lange genussvoll gelebte Praxis und fester Bestandteil unseres Angebotes. Auch im Umgang mit Allergien und Unverträglichkeiten bieten wir Ihnen mittlerweile ein Know-How, das in unserer Branche leider noch nicht so verbreitet ist. Das sagen wir mit etwas Stolz und gutem Gewissen! Wir stehen für Sie jederzeit zur Verfügung, wenn es um Fragen zur richtigen Ernährung während der Fastenzeit geht oder wenn Sie einen Empfang oder eine Feier geben wollen, die in die Fastenzeit passen soll. Wir beraten Sie aber selbstverständlich auch gern, wenn Sie mit der Fastenzeit gar nichts zu tun haben und für Sie am Aschermittwoch nicht alles vorbei ist. So oder so, wir freuen uns auf Ihren Kontakt! (Zum Kontakt …)