Sommerzeit ist Melonen-Zeit!

Kaum eine andere Frucht wird so mit dem Sommer verbunden wie die Melone! Ob als Snack für unterwegs, als Erfrischung am Strand, im Schwimmbad oder am Pool, als Sommerdrink oder im Cocktail, als Smoothie, als Eis oder Dessert, als Vorspeise oder Salat, Melonen erfreuen sich zur Zeit wieder größter Beliebtheit – auch in unserer Küche! Denn Melonen schmecken einfach köstlich, erfrischen und sind kalorienarm. Ein leichter Genuss für die heißen Tage!

Melone ist nicht gleich Melone

Melonen sind schon seit einigen tausend Jahren als Kulturpflanze bekannt und beliebt. Weltweit gibt es wohl über 750 verschiedene Melonensorten. Alle Melonenarten gehören zu der Familie der Kürbisgewächse, was ihre große Ähnlichkeit zum Kürbis in vielerlei Hinsicht erklärt. Melonen und Kürbisse wachsen am Boden und bilden riesengroße runde „Früchte“ mit einer harten Schale aus, die der Botaniker daher als „Panzerbeeren“ bezeichnet. Bei Melonen wie auch bei Kürbissen handelt es sich im botanischen Sinn auch nicht um Obst, sondern um Gemüse. Wegen der Süße und der Saftigkeit der Melonen, werden diese aber landläufig als Obst gehandelt. 

Grundsätzlich werden Melonen in zwei Gruppen unterteilt, in die Gruppe der Wassermelonen und die der Zuckermelonen. Die Zuckermelonen sind dabei viel enger mit Gurken verwandt als mit Wassermelonen. Das erkennt man vor allem am innenliegenden Fruchtgehäuse und dem viel festeren Fruchtfleisch der Zuckermelonen. Bei den Zuckermelonen unterscheidet man wiederum drei große Gruppen, die Honigmelonen, die Cantaloupe-Melonen und die Netzmelonen.

Unsere Köche zaubern aus allen vier Melonenarten die verschiedensten Köstlichkeiten. Hier verraten sie nun, was das Besondere an den jeweiligen Melonen ist und geben Beispiele, was sie daraus machen. 

Der Melonen-Klassiker: Die Wassermelone!

Jeder kennt sie, diese riesig großen ovalen Melonen, außen dunkelgrün mit hellgrünen Flecken, innen knallrot. Die schwarzen  Kerne im Fruchtfleisch setzen noch einmal einen ordentlichen Kontrast in diese farbenfrohe Frucht. Und Wassermelonen sind mit durchschnittlich 4 bis 6 Kilo echte Schwergewichte. Dabei ist das Fruchtfleisch so zart, frisch und süß – und so kalorienarm! Denn die Wassermelone besteht, wie der Name schon sagt, zu 95% aus Wasser. Damit ist sie die kalorienärmste und gleichzeitig wasserhaltigste Melone.

Der hohe Wassergehalt macht sie daher im Hochsommer so beliebt. In kleine Würfel geschnitten, ist die Wassermelone der ideale Sommersnack! Sie eignet sich aber auch sehr gut für Smoothies, als Sommerdrink oder Cocktail, als Eis und sommerlicher Fruchtsalat. Unsere Köche mögen aber auch die herzhafte Seite der Wassermelone: Mit etwas Schafskäse oder Feta und etwas Olivenöl und Minze richten sie einen köstlichen leichten Sommersalat an, der den Gaumen so richtig erfrischt und erfreut! Wer mag, kann noch ein paar Nüsse dazugeben, das rundet diesen Salat noch mehr ab.

Süßer Genuss: Die Honigmelone!

Die Honigmelone hat eine sonnengelbe, recht glatte Schale und ein weißes, hellgrün schimmerndes Fruchtfleisch. Die Form der Honigmelone ist oval wie ein Football, auch die Größe der Frucht kommt diesem sehr nahe. Die Honigmelone bringt im Durchschnitt 1,5 bis 3 Kilo auf die Waage. Wie der Name schon erahnen lässt, schmeckt die Honigmelone sehr süß, allerdings auch mit durchaus frischen Noten. Sie gehört zu der Gruppe der Zuckermelonen, was sich mit ordentlichen 10 Prozent Fruchtzucker pro Melone auch deutlich bemerkbar macht. Dadurch ist auch der Kaloriengehalt höher als bei der Wassermelone.

Dennoch, unsere Köche zaubern aus Honigmelonen trotzdem eher leichte Gerichte. Hervorragend geeignet ist Honigmelone für den Vorspeisen-Klassiker „Melone mit Schinken“. Gerne bereiten wir aber auch Honigmelone mit Büffel-Mozzarella und Basilikum zu.

Fein im Geschmack: Die Cantaloupe-Melone!

Die Cantaloupe-Melone ist etwas Besonderes unter den Zuckermelonen. Unter der grünen Schale, die von einem engmaschigen, beige-weißen Netz überzogen ist, steckt ein lecker-schmeckendes, kräftig oranges Fruchtfleisch. Es ist fest von der Konsistenz, dennoch sehr saftig und süß – und vor allem sehr fein-aromatisch. Den besonderen Geschmack schätzten schon Könige und Päpste. Im päpstlichen Gut „Cantaloupe“ bei Rom wurden diese Melonen gezüchtet und in Europa verbreitet. Von hier erhielt die Melone auch ihren besonderen Namen. Aber die Cantaloupe-Melone zeichnet sich neben ihrem feinen Geschmack noch dadurch aus, dass sie mit 35 kcal pro 100g Fruchtfleisch die kalorienärmste unter den Zuckermelonen ist.

Unsere Köche bevorzugen die Cantaloupe-Melone als Vorspeise, zum Beispiel als Fruchtspieß mit Parmaschinken. Zum Käse schmeckt sie genauso gut wie gekühlt als Dessert.

Und zum Schluss: Die Galia- oder Netzmelone!

Die Galiamelone ist die bedeutendste Vertreterin der Familie der Netzmelonen. Die charakteristische, mit einem rauhen Netz überzogene, gelbe Schale verbirgt einen weißen, am Rand leicht grünen Fruchtfleisch-Kern. Die Galiamelone hat eine kugelige Form der Größe eines kleinen Handballs und wiegt im Durchschnitt ca. 1,5 Kilo.

Die Galiamelone ist ebenfalls eine Zuckermelone und schmeckt daher süß. Für unsere Köche ist sie die ideale Dessert-Melone. Ob in Spalten geschnitten zum Aus-der-Hand-Essen oder als eisgekühlte Zutat im Obstsalat, diese Melone bildet den fruchtig-frischen Abschluss eines guten Sommeressens.

Sie sehen, so vielfältig wie die verschiedenen Melonenarten, so vielseitig und facettenreich kann man Melonen zubereiten.  Erfahren Sie mehr darüber und sprechen Sie uns an! Wir freuen uns auf Ihren Kontakt! (Zum Kontakt …)